Atomuhr:

Die Atomuhren sind die momentan genauesten Zeitmessgeräte.
Aufgrund ihrer minimalen Abweichung von wenigen Sekunden in mehreren Tausend Jahren benutzt man sie auch dazu andere Zeitmessgeräte zu kalibrieren.
Die Grundlagen der Atomuhr wurden vom US-Physiker "Isidor Isaac Rabi" entwickelt.
Er erhielt 1944 dafür den Physik-Nobelpreis.
1949 wurde dann die erste Atomuhr erfunden.
Die heutigen Caesium-Atomuhren haben eine Genauigkeit von einer Femtosekunde (dies ist eine Zahl 15 Stellen hinter dem Komma).
Mittlerweile gibt es auch Quecksilber-Atomuhren sowie Aluminium-Ionenuhren.
Diese haben eine Genauigkeit von wenigen Attosekunden (17 Stellen hinter dem Komma).

 

Funkuhr:

Als Funkuhr wird ein Taktgeber bezeichnet, der aufgrund eines Bitstroms (des Zeitcodes) synchronisiert wird.
Ein Signalübermittler überträgt dann die Zeitvorgabe.
1967 erfand dien Firma "Telefunken" dieses Verfahren und meldete es zum Patent an.
Eine Funkuhr kann mittels verschiedener Signalübermittler (z.B. GPS) synchronisiert werden.

 

Digitaluhr:

Seit dem 19. Jhdt. werden digitale Techniken für die Messung der Zeit verwendet.
Die Anzeigearten wie Scheiben, Walzen oder Fallblätter wurden von LED und LCD ersetzt.
Zur Darstellung wird die Matrixanzeige sowie die Siebensegmentanzeige verwendet.
Digitaluhren werden hauptsächlich von Schwingquarzen gesteuert.

 

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